From the magazine LOKI 11/2019 | S. 76 The following page is 76

Der Bahnhof Huttwil vor dem Umbau: so, wie er in den 1950er-Jahren gebaut wurde.

Bau | Ein Magazingebäude mit eigenwilliger Architektur für die heimische Gartenbahn

Ziegel vom Dach bis zum Boden – Bahnhof Huttwil

Das beschauliche Städtchen im Emmental hat seit einiger Zeit einen architektonisch interessanten Neubau vorzuzeigen: den neuen Bahnhof. In einer kleinen Landstadt eigentlich nicht zu erwarten und daher spannend. LOKI-Autor René Stamm nahm das Bahnhofsgebäude als Inspiration für den Bau eines Magazingebäudes für die Gartenbahn.

Mit der Eröffnung der Langenthal-Huttwil-Bahn (LHB) im Jahre 1889 bekam Huttwil den ersten Bahnhof. Das Erdgeschoss des Aufnahmegebäudes war in Stein gebaut, das erste und das Dachgeschoss waren Holzaufbauten. Links und rechts davon gab es noch je einen Anbau, ebenfalls in Stein. Dazu kam der allein stehende Güterschuppen. Obwohl 1895 die Huttwil-Wolhusen-Bahn (HWB), 1905 die Huttwil-Eriswil-Bahn (HEB) und 1908 die Ramsei-Sumiswald-Huttwil-Bahn (RSHB) ihren Betrieb aufnahm, wurden am Bahnhof keine wesentlichen Ausbauten vorgenommen. Da keine der Bahngesellschaften finanziell aus dem Vollen schöpfen konnte, musste man sich mit dem wenigen zufriedengeben, was man hatte. Wohl wurde in kleinem Umfang mehrfach ausgebaut, aber ohne dass die Anlage dem Verkehr je voll dienen konnte. Erst mit der Fusion der Huttwilerbahnen zu den Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB) und mit der Übernahme der Betriebsleitung durch die…

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