From the magazine LOKI 6/2020 | S. 26-29 The following page is 26

Szene | Die Betreiber von Modelleisenbahngeschäften während des Lockdowns

Leere Shops und Kurzarbeit

Auch Modelleisenbahngeschäfte mussten wegen des Coronavirus auf behördliche Anweisung hin schliessen. Welchen Effekt hatte das auf den Umsatz? Wie blieben die Betreiber der Shops dennoch im Kontakt mit den Kunden? LOKI-Autor Andreas Tschopp hat nachgefragt.

Wir sind trotzdem für Sie da, einfach hinter verschlossenen Türen.» Das hat Michael Roder vom Modellbahngeschäft Bahnorama Mitte März in einem Rundschreiben seinen Kunden mitgeteilt, weil diese nicht mehr an der Bernstrasse 101 in Bümpliz vorbeischauen konnten. Denn das Modelleisenbahngeschäft, das Roder seit 1999 führt und das nach diversen Umzügen aus Expansionsgründen seit August 2018 an diesem Standort beheimatet ist, musste auf behördliche Anweisung wegen der Corona-Pandemie schliessen.

«Da wir gut 75% des Umsatzes im Verkaufsgeschäft machen, schmerzt uns die Schliessung natürlich sehr», erklärt Michael Roder, der sich frühzeitig auf die Coronavirus-Situation vorbereitete und deshalb zeitnah seinen Betrieb anpassen konnte. Weil der Schock für einige Kunden wohl gross war, sei es am Anfang sehr ruhig gewesen. «Nun haben wir aber eine erhöhte Nachfrage im Onlineshop, da Kunden, wenn möglich, ihr Hobby natürlich in dieser Situation weiterbetreiben wollen», führt Roder aus…

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